Öffentliche
Gestaltungsberatung

Immer Mittwochs von 18:00 - 19:00 Uhr

Hein-Köllisch Platz 11
20539 Hamburg

info@gestaltungsberatung.org

Impressum

19.09.2018

Diesen Mittwoch, den 19.09. wird die ÖGB filmisch begleitet. Wenn es Euch nicht scheut, kommt gerne vorbei!


ÖGB / Studio Experimentelles Design auf der Summerschool

Das Studio Experimentelles Design arbeitet in Kooperation mit Brave New Alps im Rahmen der Projekt Bauhaus Werkstatt und Datatopia Summerschool auf der Floating University in Berlin. Die bisherige Zusammenarbeit gründete auf einem Austausch über die jeweiligen Arbeitsprozesse und einer Auseinandersetzung mit queerfeministischer Theorie, Prinzipien des Commonings, alternative Ökonomien, dezentralen Wirtschaftsformen und Care Praxen zwischen öffentlichen und privaten Sphären des Alltags.

In der PB Werkstatt werden die Diskussionen in eine (protestfähige) paradefähige Form überführt und durch Inhalte der Werkstatt/ Datatopia erweitert und verbunden. Die Veranstaltung ist während der public hours öffentlich!

mehr Infos zum Programm gibts auf der Website von Projekt Bauhaus

 

Samstag 1. September, 15:30: Parading for the Commons

Floating University

Lilienthalstraße
10965 Berlin-Kreuzberg

Sommerpause 11. Juli – 22. August 2018

Vom 11.06.2018 bis zum 22.08.2018 legen wir eine Sommerpause ein und freuen uns darauf, Euch dann im August wieder beraten zu dürfen.

 

 


initiative urbane kulturen/ ÖGB Kastanienboulevard

Ausstellungsdauer auf dem Kastanienboulevard:
6. Juli bis 31. Dez. 2018
Ausstellungsdauer in der station:
7. – 14. Juli 2018, Do-Sa: 15-19 Uhr
station urbaner kulturen, Auerbacher Ring 41, 12619 Berlin
(Entrance: Kastanienboulevard, next to Lebenshilfe e.V.)
Kastanienboulevard, Berlin-Hellersdorf
Language(s): German
Entry: free
Organized by: neue Gesellschaft für bildende Kunst

 

Seit November 2017 entwickelt das Projekt ›Öffentliche Gestaltungsberatung‹ des Studios Experimentelles Design der HFBK Hamburg gemeinsam mit der initiative urbane kulturen, Anwohner_innen und Gewerbetreibenden neue Gestaltungsansätze für den Kastanienboulevard in Berlin-Hellersdorf.

Der Kastanienboulevard ist kein öffentlicher Boulevard. Er ist auch keine Straße. Er gehört der Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen. Auf Stadtplänen ist der Kastanienboulevard selten verzeichnet und existiert auch nicht im Berliner Adressverzeichnis. Eigentlich ist er die Rückseite der Häuserreihen am Auerbacher Ring, der Schneeberger Straße sowie der Stollberger Straße, von denen aus alle Wohnungen und Läden erschlossen werden.

 

Der Kastanienboulevard ist eine soziale Verabredung. Die Öffentliche Gestaltungsberatung untersucht das Potential dieser nicht auf Konsum sondern auf nachbarschaftliche (Nicht-)Auseinandersetzung basierenden Fußgängerzone.

 

Ab dem 6. Juli werden die am Projekt beteiligten Läden und Orte auf dem Boulevard mit Hausnummern versehen. Diese neuen, informellen Hausnummern sollen bestehende Vernetzungen stärken, mögliche Verbindungen anregen und Dialoge über die Bedeutung des Boulevards provozieren. Wieso hat die Kaufhalle die Hausnummer null? Warum folgt die Hausnummer 11 auf 38?

 

In Vor-Ort-Recherchen zu den Ladenlokalen und deren Nutzungen wurde die Bedeutung von Schaufenstern einer Straße untersucht, die weniger durch kommerzielle als durch soziale Angebote geprägt ist. In einem dialogischen Prozess erforschte das Studio die Beziehungen der Läden, Initiativen und Büroräume zum Boulevard. Die Gestaltungsberatung richtet sich an lokale Akteur_innen um gemeinsam entwickelte Konzepte für die Schaufenstergestaltung umzusetzen.

 

In der Ausstellung in der station urbaner kulturen werden die Recherchen, Entwürfe und Erkenntnisse der Öffentlichen Gestaltungsberatung Kastanienboulevard 2017/2018 erstmals präsentiert. Begleitet wird die Ausstellung von einem Heft, das die Läden und ihre Akteur_innen sowie die Interventionen vorstellt.

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Neueröffnungsparty

Öffentliche Gestaltungsberatung

 

Mittwoch, 13. Juni
um 19 Uhr
GWA St. Pauli
Hein-Köllisch-Platz 11
20359 Hamburg

 

Live:
Mameli & Pellacini
DJ Tussn

 

Seit 2011 arbeiten auf St. Pauli Design-Studierende der Hochschule für bildende Künste Hamburg mit Anwohner*innen an deren Gestaltungsfragen. Am 13. Juni feiern wir die Wiedereröffnung des runderneuerten und verstetigten Beratungsangebotes. An diesem Abend gibt es zwar keine Designunterstützung, dafür aber tolle Gespräche, Musik und Getränke. Designproblemen aller Art widmen wir uns danach wieder mittwochs von 18 — 19 Uhr.


Wieder offen!

Kommt am Mittwoch vorbei mit Euren Ideen, Problemen, Projekten und Fragen!


Z – Werkstatt Folge 4: Wie wird das Flüchtlingsheim wohnlich?

In Kooperation der Öffentlichen Gestaltungsberatung mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ ist folgender Beitrag erschienen:

 

Das Problem
Auf einem Hügel am Rande der Lübecker Innenstadt liegt sie, die Unterkunft. Nur ein schmaler Weg führt hoch zu dem Backsteinbau, der alten Lübecker Seefahrtsschule. Im Juli 2016, als die Design-Studenten zur Hilfe gerufen werden, leben hier noch 60 Männer, Asylbewerber, zwischen 18 und 64 Jahre alt, aus Syrien, Afghanistan und Eritrea, aus Russland und dem Jemen, aus Albanien und der Türkei.
Sie wohnen in Vier- bis Achtbettzimmern, Doppelstockbetten, quietschendes Metall, Industrieleuchten, die Räume kaum größer als zwanzig Quadratmeter. Im Erdgeschoss die Gemeinschaftsküche, ohne Tisch oder Stühle, auf den Fluren riecht es, wie es eben riecht, wenn 60 erwachsene Männer in ein jahrhundertealtes Haus ziehen. Eine steile, schmale Treppe führt in den Keller: versiffte Toiletten, ein verschimmelter Duschraum. An den Waschbecken hängen Hygienetipps. Es ist ein Ort, an den man jeden einladen möchte, der findet, Asylbewerbern gehe es in Deutschland zu gut.

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Z – Werkstatt Folge 3: Wie wird der Eingang einladend?

In Kooperation der Öffentlichen Gestaltungsberatung mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ ist folgender Beitrag erschienen:

 

Das Problem
Es gibt ein Grundgesetz. Die Öffentliche Gestaltungsberatung, mit deren Studenten das Ressort Z für die Werkstattserie kooperiert, hat es aufgestellt. Das Grundgesetz soll erklären, was das überhaupt bedeutet: Gestaltungsberatung. Was gemacht wird und was nicht. Man kann es als Richtschnur lesen, als Kodex. Für das Projekt, das hier vorgestellt wird, ist es durchaus hilfreich, dieses Grundgesetz zurate zu ziehen. Paragraf eins lautet: Alle Themen und Probleme können zum Gegenstand von Design-Prozessen werden. Alle, also auch ein Hauseingang. Einer, der, mit Verlaub, reichlich abgerockt aussieht. Vier Steinstufen, von einem Gerüst umkränzt, das einst weiß gelackt war, aber jetzt rot rostet und schwarz schimmelt, dazu milchverglast ist, und darüber in der Wellblechschräge die Ablagerungen der vergangenen Jahrzehnte. Patina, würde der Makler sagen. Abrissverdächtig, sagt der Journalist. Auch Heidi, der das Haus gehört, sagt: „Optisch eine Katastrophe, ich weiß einfach nicht, was ich damit machen soll.“ Was sie bisher dort gemacht hat: Schuhe an- und ausgezogen, sich vor dem Regen geflüchtet, bei Sonnenschein gar mal ein Buch gelesen. Sagt sie. Schwerlich zu glauben. Gemütliche Lektüre? Hier?

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Neue Öffentliche Gestaltungsberatung

gewinnt beim Förderprogramm „Unseren Hochschulen 2017“, das die Claussen-Simon-Stiftung in Kooperation mit der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg durchführt.

www.claussen-simon-stiftung.de


Mitte in der Pampa

Auftakt für Hellersdorf 2018

Das Studio Experimentelles Design der HFBK Hamburg mit Jesko Fezer und Studierenden zu Gast in der station urbaner kulturen. Freitag 24. November 2017, ab 19 Uhr

 

Die Öffentliche Gestaltungsberatung ist eine Arbeitshypothese für Design und geht davon aus, dass Gestalter_innen auch für die Bearbeitung von Alltagsthemen sinnvolle Beiträge leisten können. Diesem Grundgedanken folgend und auf Grundlage der Annahme, dass die Auseinandersetzung mit Alltagsproblemen zum Designstudium gehört, können sinnvolle Lösungen auch gemeinsam mit den Betroffenen entwickelt werden.

 

Mit der Öffentlichen Gestaltungsberatung bieten Studierende der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) kostenlos Hilfestellung an mit dem Ziel, selbsttätiges Handeln zu fördern. Gemeinsam mit Anwohner_innen bearbeiten sie (Gestaltungs-)Probleme und wollen durch den Einsatz von Designstrategien die Entwicklung alternativer Überlegungen zum urbanen Raum anregen. Design kann demzufolge mehr sein als ein Differenzierungsmerkmal im Städtewettbewerb und ein Mittel individueller Statusbestimmung oder ein Werkzeug segregierender Stadtentwicklung. Indem die Öffentliche Gestaltungsberatung neue Personengruppen, Probleme und Räume zu Akteur_innen und Gegenständen von Designprozessen macht, ist sie parteiisch.

 

Im April 2018 wird das »Studio Experimentelles Design« Anwohner_innen und lokalen Akteur_innen eine Öffentliche Gestaltungsberatung im Hellersdorfer Quartier Boulevard Kastanienallee anbieten, um individuelle und/oder gemeinschaftliche Gestaltungsfragen und -bedürfnisse der Nachbarschaft zu besprechen und produktiv zu bearbeiten.

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Design Matters Innsbruck zeigt die ÖGB

09. November – 30. November 2017
WEI SRAUMforum
Andreas-Hofer-Straße 27, Innsbruck

 

Die Welt als gestaltbaren Raum zu begreifen und Gestaltungsarbeit als Möglichkeit sich produktiv in gesellschaftspolitische Themen einzumischen, ist Teil eines neuen Selbstverständnisses von DesignerInnen und GrafikerInnen geworden und rückt zunehmend in den Fokus. Die Ausstellung „Design matters“ versammelt eine Auswahl von Designprojekte, die die soziale Verantwortung von Gestaltungsarbeit in den Mittelpunkt stellen und die Rolle von GestalterInnen in gesellschaftlichen Prozessen neu definieren.

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Z – Werkstatt Folge 2: Wie kommt der Papagei an die Luft?

In Kooperation der Öffentlichen Gestaltungsberatung mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ ist folgender Beitrag erschienen:

 

Das Problem
„Sie können sogar Helene Fischer nachpfeifen“, Barbara Wutkewicz summt Atemlos. Viktor und Leopold stimmen nicht ein. Zu viele Fremde im Haus. Papageien müssen Vertrauen fassen, auch die Graupapageien-Brüder des Ehepaars Barbara, 75, und Karl-Heinz Wutkewicz, 77, aus Sibbesse bei Hildesheim. Es ist ein windiger Frühsommertag, die Sonne scheint, die ehemalige Grundschullehrerin Barbara Wutkewicz hat Rhabarberkuchen gebacken. Die Wutkewicz empfangen Anna-Maria Resei, 26, und Nils Reinke-Dieker, 28, von der Öffentlichen Gestaltungsberatung Hamburg auf der Terrasse. Die Papageien Viktor und Leopold krächzen drinnen. Und da liegt das Problem.

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Z – Werkstatt Folge 1: Das neue Klassenzimmer

In Kooperation der Öffentlichen Gestaltungsberatung mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ ist folgender Beitrag erschienen:

 

Das Problem
Katja Naber will eine gute Lehrerin sein, das wollte sie immer, aber es gibt da ein Problem, das sie in ihrer E-Mail an die ZEIT schildert: Der Klassenraum ist zu klein für ihre dritte Klasse, 28 Kinder sitzen dicht an dicht. Naber weiß, dass sie mit dem Problem nicht allein ist. Republikweit sind viele Klassen überfüllt. Schulen müssen immer mehr Kinder aufnehmen, weil die Einzugsgebiete größer werden und zugleich benachbarte Schulen schließen. Manche Schulleitung reagiert mit einem Aufnahmestopp. Andere vertrauen auf die Lehrkräfte, sie reichen das Kapazitätenproblem nach unten durch oder stapeln Containerräume auf den Schulhof. Natürlich gibt es dramatischere Situationen als an der Grundschule Kampstraße, wo Naber lehrt, in Lemgo, Kreis Lippe. Aber soll sie sich deshalb arrangieren? Von den Studenten erhofft sich Naber eine neue Perspektive. Mehr Platz auf demselben Raum – geht das überhaupt? Lässt sich vielleicht in die Höhe bauen?

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Vienna Design Biennale zeigt die ÖGB

CityFactory: New Work. New Design.

 

„Six “demonstrators” within the city and the sweeping exhibition at the MAK make visions of new fields of work in the digital future tangible from a design perspective.

In front of a background of increasing digitalization and rapid climate change, this exhibition renegotiates the topic of work from a design perspective. Advancing automation and the growing deployment of robots are radically changing our working environment. The political demand for full employment must be revisited in light of these developments.

Humans’ responsibility for climate change and the knowledge that societies in the Global North have an ecological footprint of 2 ½ Planet Earths are forcing us to rethink production and consumption. Post-industrial societies cannot continue to be concerned only with innovations for the mass market and constant economic growth. More than ever, it has become necessary to make knowledge, technologies, and materials available so that we can locally and collaboratively produce that which we need to live—without thereby destroying the environment or exploiting workers in low-wage countries.“

http://www.idrv.org/

 

Institute of Design Research

21. Juni – 1. Oktober

MAK- Austrian Museum of Applied Arts / Contemporary Art,

Stubenring 5, 1010 Vienna

 

 


Gestaltungsberatung in Mexiko-Stadt

Im May 2016 fand in Mexiko-Stadt die erste “Consultaría de Diseño” statt. Im Projektraum Muca Roma konnte gefördert vom Goethe Institut für zwei Wochen die Öffentliche Gestaltungberatung angeboten werden. Es wurden gemeinsam mit AnwohnerInnen und Nachbarschaftsinitiativen vier Projekte konkret umgesetzt und in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Das Projekt wird in den nächsten Monaten von den an der Arbeit beteiligten Mexikanischen Studierenden fortgesetzt werden.


State of Design Berlin

Jesko Fezer of Studio Experimentelles Design and his students at the University of Fine Arts/ Hochschule für bildende Künste in Hamburg will participate with the Berlin launch of a book and an exhibition which offers an overview of Öffentliche Gestaltungsberatung. This being an initiative which gives free advice and design services, by preference to those who cannot afford it or those excluded from the design debate, advising locally but also internationally, from Istanbul to Belgrade. The book will not just focus on the activities of öffentliche Gestaltungsberatung but also on similar initiatives, worldwide, ongoing or in the past.
Guests: CLAUDIA MAREIS, The Institute of Experimental Design and the Academy of Art and Design FHNW Basel (CH), SANDY KALTENBORN, graphic designer, image-shift studio, Berlin (D)

> State of Design


„Z“ wie Gestaltungsberatung

Probleme im Raum?
Enge Küche? Biederes Vereinsheim? Chaos in der Garage? Oder die üblichen öffentlichen Gestaltungsprobleme? In Kooperation mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ eröffnen wir die Z-Werkstatt. Meldet euch an: www.zeit.de


Buchpräsentation

Am 10. Februar um 20 Uhr

Kölibri (GWA St.Pauli), Hein-Köllisch-Platz 12, Hamburg

 

 

Fünf Jahre Öffentliche Gestaltungsberatung werden mit einem Buch gefeiert. Die Publikation dokumentiert die Projekte auf St. Pauli und anderswo und bringt sie mit Referenzprojekten, historischen Grundlagentexten und weiterführenden Gastbeiträgen zusammen. Am 10. Februar wird das Buch von den Herausgeber/innen und dem Projektteam bei der GWA St. Pauli präsentiert und mit Livemusik gefeiert.


Neues Buch

Jesko Fezer & Studio Experimentelles Design (Hgg.)
Öffentliche Gestaltungsberatung
— Public Design Support 2011–2016

 

Mit Beiträgen von Julia Albani, Sherry R. Arnstein, Baltic Raw, Max Borka, Friedrich von Borries, Lucius Burckhardt, Amelie Deuflhard, Boğachan Dundaralp, Jesko Fezer, Martina Fineder, Jens-Uwe Fischer, Tina Fritsche, Thomas Geisler, Sophie Goltz, Naomi Henning, Ulrike Jordan, Steffen Jörg, Janne Kempe, Silvia Knüppel, Van Bo Le-Mentzel, Werner Möller, Victor Papanek, Jörg Petruschat, Planbude, Katja Reichard, Tim Rieniets, Tina Röthig, Martin Schmitz, Dirk Schneider, Jan Steyaert, Sabine Stövesand, Pelin Tan, Sebastian Topp, Tim Voss

 

Gestaltet von Nils Reinke-Dieker, Larissa Starke, Friederike Wolf

 

Januar 2016, Deutsch/Englisch
21 x 14,8 cm, 400 Seiten, ca. 200 Abb., Softcover
ISBN 978-3-95679-183-3
19,00 €
Sternberg Press

www.sternberg-press.com
www.design.hfbk-hamburg.de


Mardin

Die Öffentliche Gestaltungsberatung wurde von der Mardin Artuklu University  eingeladen bei der Umgestaltung eines Landstücks in Mardin, Türkei, mitzuwirken. Nusret Çakar, der Landeigentümer, träumt von einem autarken, ökologischem Leben in kleiner Gemeinschaft und der Rückbesinnung auf traditionelle Werte und handwerkliche Fertigkeiten auf der 2,4 Hektar großen Fläche.

Neben der kartografischen Analyse einiger Teilgebiete, hat die Öffentliche Gestaltungsberatung das Land experimentell auf seine Potenziale untersucht. Mit vier Tüchern (jeweils 1,5 x 3 m) wurden performativ mögliche Räume aufgezeigt, bestehende Qualitäten der Topografie hervorgehoben und Dimensionen sichtbar gemacht.


Winterpause

Wir verabschieden uns in die Winterpause, wünschen allen besinnliche Feiertage und sind ab dem 7. Januar 2015 wieder für Euch da!


Aktionsraum für Flüchtlinge eröffnet auf Kampnagel

Am Dienstag, den 2. Dezember um 19:00 Uhr eröffnet auf Kampnagel ein temporärer Aktionsraum für Flüchtlinge aus der Hamburger Lampedusa Gruppe. Bis Mai 2015 werden sie die EcoFAVELA Lampedusa-Nord bespielen. Für den jeweils ersten Samstag im Monat ist ab Januar ein für alle Interessierten offener Jour-Fix in den Räumen geplant. Das Projekt entstand auf Initiative des Hamburger Künstlerkollektivs Baltic Raw. Im Auftrag des Internationalen Sommerfestivals 2014 errichteten Moka Farkas und Berndt Jasper im August einen hölzernen Nachbau der Roten Flora als Festival-Spielort. Statt diesen nach der Bespielung wie geplant zu demontieren, schlugen sie vor, den Raum winterfest und für Flüchtlinge der Lampedusa Gruppe als künstlerischen und sozialen Ort nutzbar zu machen. Mit dem ökologischen Ansatz des Baus zeigen sie gleichzeitig neue Möglichkeiten nachhaltiger und effizienter Bauweise.

Finanziert durch eine Crowdfunding Kampagne und mehrere private Stiftungen bewerkstelligte Baltic Raw den Ausbau in enger Zusammenarbeit mit den Flüchtlingen und zukünftigen Residenten des Aktionsraumes. Beteiligt war auch eine Gruppe Studierender des Studiengangs Urban Design an der HCU, die sich im Seminar „Fluchtlinien. Mobilitätspraktiken einer verstädterten Realität“ bei Prof. Bernd Kniess aktuell mit den Formen des Wohnens und Alltags in temporären Unterbringungen für Flüchtlinge beschäftigt sowie das Studio Experimentelles Design um Prof. Jesko Fezer von der HFBK.

Vom 11. bis zum 22. Februar 2015 findet auf Kampnagel die dritte Ausgabe des Kulturcrash Festivals KRASS statt, das den Aktionsraum als „Refugium“ und Festivalzentrum ins Festivalprogramm integriert.

Wir laden herzlich ein zur Eröffnung des Aktionsraums EcoFAVELA Lampedusa-Nord  am Dienstag, 2.12.2015 um 19:00 im Kampnagel Garten.

Mit Musik des Hamburger DJs PAPAMAMAWATA aka africanbootybombashakemastermeinzaman.

Rückfragen: Mareike.Holfeld<at>kampnagel.de

 


15. Hamburger Ratschlag Stadtteilkultur 2014

Die Öffentliche Gestaltungsberatung nimmt an der Tagung vom Landesrat für Stadtteilkultur teil.

21. und 22. November 2014
In der Hafencity Universität Hamburg
Überseeallee 16, 20457 Hamburg.
Der Eintritt ist frei.

Freitag: Diskussion (Fischbowl)
Samstag: Arbeitsgruppe mit dem Titel „Wie wollen wir leben in …? Künstlerische Aneignung und Partizipation im Stadtraum.“
mehr Infos


Preisverleihung des Orange Social Design Award

Wir gratulieren den Gewinnern des Orange Social Design Award! Und auch wir gingen nicht leer aus: es gab leckere Häppchen und einen Einkaufsgutschein von Bauhaus. Vielen Dank!


Öffentliche Gestaltungsberatung auf der Shortlist des Orange Social Design Award

„Wir gestalten unsere Stadt“. Gute Ideen, die Gutes bewirken – KulturSPIEGEL und SPIEGEL ONLINE vergeben erstmals den Orange Social Design Award.
Hier für den Publikumspreis abstimmen.

 


Die Andersmacher

Ein Bericht von Lena Frommeyer über die Öffentliche Gestaltungsberatung in der Oktoberausgabe der SZENE Hamburg auf Seite 26.!


Objekte zur Nachbarschaftlichen Begegnung – VIENNA DESIGN WEEK

Eröffnung: 27.09.2014, 16.00 Uhr

Offener Workshop  (28.9. – 4.10.) 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

 

Rubin-Bittmann Promenade
Leon-Zelman-Park, 1030 Wien

Studenten des Studio Experimentelles Design sind mit einem Gestaltungsberatungs-Projekt auf der Vienna Design Week.


Rent a Nachwuchsdesigner

„Auch zu Hause in Hamburg unterstützt das Team der Gestaltungsberatung stadtpolitische Bewegungen, die sich gegen Gentrifizierung aussprechen.“ (Lena Frommeyer für Zeit Online vom 10. September 2014)
> Link zum ganzen Artikel


Die Öffentliche Gestaltungsberatung bei „How Soon is Now“, Galerie Judin, Berlin

How soon is now, is an exhibition with a group of 12 Berlin-based studios of architects, designers and engineers, teaming up to revisit the themes of the legendary exhibition This Is Tomorrow held at the Whitechapel Art Gallery in London in 1956.  Given today’s set of urgencies ranging among social, economic and ecological disasters, as well as ever faster emerging technologies, we are at a particularly pressing moment. If yesterdays tomorrow is not today, how soon is now?, and what values and possibilities can we imagine througha suspension of the supposed purity of our respective specialisms”?  The exhibition will discuss through installations, special interventions and manifestations, what today’s sensibilities and needs might be, and where they might be leading.

 

Barkow Leibinger
Brandlhuber+ Görg, Ivanda, Viereckel
Jesko Fezer, Sören Gerhardt and Studio for Experimental Design of the HFBK Hamburg
Christoph Gengnagel
Daniel Gogel
Konstantin Grcic with Charlotte Talbot
Gonzalez Haase AAS
J. Mayer H. with Marc Kushner
June-14 | Meyer-Grohbrügge & Chermayeff
Ludwig Leo
Sauerbruch Hutton
Something Fantastic with Friedemann Heckel



Pressestimmen zur Widereröffnung der Gestaltungsberatung auf St. Pauli.

„Ob im kleinen Rahmen oder für die Allgemeinheit – das Team der Gestaltungsberatung will gegen steigende Mieten und den Verdrängungsprozess Akzente setzen.“ Miriam Roersch schreibt den Artikel „Sie wollen St. Pauli schöner machen“ über die ÖGB für das Elbe Wochenblatt.
> Link

 

„Kein Thema zu albern, keine Frage zu kompliziert, kein Auftrag zu schwierig“, so beschreibt Judith Pape vom NDR im Artikel „Die kreativen Problemlöser“ vom 17. Juli 2014 den Arbeitsansatz der Öffentlichen Gestlatungsberatung.
> Link

 

„Oft sind es die kleinen Dinge in unserem direkten Umfeld, die es sich zu verändern lohnt.“ Der Jounalist Daniel Schaefer berichtet am 24. Juni 2014 im St. Pauli Blog des Hamburger Abendblatts über die Öffentliche Gestaltungsberatung: „Mach`s dir doch selbst, Sankt Pauli!“
> Link

 

„Wir wollen Projekte von Leuten beraten, die sich gute Gestaltung sonst nicht leisten können.“ schränkt Charlotte Dieckmann von der Öffentlichen Gestaltungsberatung am 25. Juni 20414 im Interview „Offen für Jeden“ mit der taz Hamburg ein.
> Link

 

„Design als Selbstermächtigung – das ist die Idee hinter der Öffentlichen Gestaltungsberatung. Gerade auf St. Pauli ein sehr aktueller Gedanke.“ Am 4. Juli 2014 strahlte der Deutschlandfunk den Radiobeitrag „Kein Zimmer von der Stange“ von Dirk Schneider über die Gestaltungsberatung aus.
> Link

 

Design-Beratung. Nachbarschaftshilfe 2.0. „Das Projekt bietet Anwohnern damit das Handwerkszeug, um aktiv in die Entwicklung des Viertels einzugreifen und auf das zu reagieren, was die Stadt ihnen baulich vor die Nase setzt.“ berichtet Tanja Ehrlich auf Zeit Online.
> Link

 

Laura Dopp schreibt am 14.4.2014 n Uniscene: „Design kann so viel mehr sein als nur eine schicke Tasche! Das beweisen Studenten der HFBK Hamburg mit ihrem Projekt Öffentliche Gestaltungsberatung St. Pauli.“
> Link


Eröffnungsparty am 25. Juni 2014

Am 25. Juni um 19 Uhr eröffnet die Öffentliche Gestaltungsberatung St. Pauli feierlich. Keine Beratung, kein Verkauf. Nur Musik, Gespräche und Getränke.

 

Musik: Circuit Diagram (live), Milchen und Iwana Budnikowsky (DJ Set)

 

Hein-Köllisch-Platz 11, 20359 Hamburg


Eröffnung der Gestaltungsberatung

Kommt zur Neueröffnung in St. Pauli am Mittwoch den 28. Mai um 10:30 Uhr. Es gibt Brezeln und Pfefferminztee und erste Beratungsmöglichkeiten. Oder einfach so….


Die Öffentliche Gestaltungsberatung beginnt

Ab dem 28. Mai sind wir regelmäßig Mittwochs von 18 – 19 Uhr im Beratungsraum anwesend und freuen uns auf euch!