Öffentliche
Gestaltungsberatung

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Impressum

Das Interantionale Sommerfestival auf Kampnagel zeigt Performance, Kunst und Theater. Wir waren eingeladen den Garten des Festivals zu bespielen und entschieden uns für ein ANTI festival.

Alle Insignien eines Festivals wurden hinter Edelstahl Spiegelwänden versteckt. Keine Bar, keine Toiletten, kein Infostand. Lediglich eine Leere die alles performativ auflädt.

 

Projekttext aus dem Programm des Festivals:

„ANTI festival

Das ANTI festival dekonstruiert alles was das Festival ausmacht indem es die Zeichen für das Festival versteckt.

Beim Betreten des Festival Gartens ist deshalb nichts zu sehen. Keine Sonnensegel, keine bunten Lichterketten, kein Zustand der anders ist als der Alltag. Noch nicht einmal eine Bar oder eine Toilette. Alles ist wie immer. Ein Parkplatz. Mit etwas beiläufigem Mobiliar.

Den Rest muss man entdecken. Erkenntnis wird einem nicht geschenkt. Man muss Sie sich suchen. Es gibt auch keinen Zeitplan. Die Logik der verlässlichen Kurration ist außer Kraft gesetzt. Bekannte Namen sind wie andere Namen. Alles Performance. Auch den Fokus muss man sich suchen. Notfalls warten.

Irgendwo gibt es Getränke, gutes Essen und einen Platz am Wasser.

In einem lose arrangierten Programm tauchen Gäste, PerformerInnen, KünstlerInnen, Screenings und Lagerfeuer auf und verschwinden wieder.

Die Leere ist unberechenbar.

Es gibt keine Bühne. Alles ist die Bühne.“

 

Fotos: Philotheus Nisch

 

Projekt

ANTI festival
Problem

Performativer Raum für ein Festival

Auftraggeber

Kampnagel

Ort

Hamburg

Bearbeiter

Felix Egle, Anna Petersen, Liza Beutler, Helena Kersting, Tatjana Schwab, Kolja Vennewald

Bearbeitungszeitraum

Januar 2017 - Juli 2017
Partner

Migrantpolitan, Kampnagel
Budget

15.000

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