Öffentliche
Gestaltungsberatung

Immer Mittwochs von 18:00 - 19:00 Uhr

Hein-Köllisch Platz 11
20539 Hamburg

info@gestaltungsberatung.org

Impressum

Der Kiosk besteht aus gebürstetem Aluminium

3D Rendering des Raumes

kunsthaus_Raum

Buch- und Magazin Austeller

Ansicht der Betontreppen

Bei der Ideenfindung stand vor allem die Frage nach den Möglichkeiten des Foyers einer öffentlichen Kulturinstitution im Vordergrund: Welchen Funktionen des Kunsthauses und welchen Bedürfnissen anderer Akteure kann in dieser Übergangszone Raum geboten werden? Die Umgestaltung umfasste zwei wesentliche Maßnahmen, durch die das Foyer in drei Zonen gegliedert wird. Sie lassen sich mit den Stichworten Versorgung, Aufenthalt und Freiraum beschreiben. An der Stirnseite des Foyers wurde durch den Einzug einer Wand Raum für die praktischen Einrichtungen geschaffen. Hinter ihr befindet sich die Garderobe, Stauraum sowie der Verkaufstresen, der als Infobereich, Kasse und Bar dient. Durch seine unverglaste Öffnung zum Foyer hin ähnelt er einem Kiosk – ein spielerischer Ausdruck seiner Funktion. Auf der gegenüberliegenden Foyerseite entstand links und rechts der Eingangstreppe eine zweiteilige Tribüne. Diese Struktur bietet sowohl im Alltag als auch bei Veranstaltungen vielen Personen eine angenehm informelle Sitzgelegenheit. Von der obersten Stufe aus kann sich der Blick sowohl in den Innenraum als auch auf die Umgebung des Kunsthauses richten. Auch die robusten Materialien, die sonst eher im Außenraum vorkommen, definieren das Foyer als eine Art Erweiterung des Öffentlichen, die den Besucher einlädt sich aufzuhalten, ohne den Besuch einer Ausstellung oder gar andere Konsumpraxen zur Bedingung zu machen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekt

Foyer Kunsthaus Hamburg
Problem

Unternutztes Foyer

Auftraggeber

Katja Schröder, Kunsthaus Hamburg

Ort

Klosterwall 15, Hamburg

Bearbeiter

Frieder Bohaumilitzky, Sören Gerhardt, Liez Müller, Johannes Schlüter, Nils Reinke-Dieker, Larissa Starke

Bearbeitungszeitraum

Oktober 2014 bis April 2015
Partner

Benthack Beton, Alexander Joly
Budget

18.000 Euro

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